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Manche Menschen sind dafür geboren, Brücken zu bauen. Von innen nach aussen, zwischen Menschen, zur Natur und über Kulturen hinweg.
In dieser Episode spricht Hildegard Leonhard über genau diese Gabe. Sie erzählt von Begegnungen mit Hirschen in Truns, von der feinen Ausstrahlung, die jeder Ort und jedes Lebewesen hat, und davon, wie man lernt, diese Feinheit im Herzbereich wahrzunehmen. Theo bringt die ehrliche Perspektive dessen ein, der am Anfang kopflastig unterwegs ist und erst über eine Brücke lernt, diese feinen Unterschiede überhaupt zu spüren.
Es geht darum, wie wir Widerstände und Kontrolle loslassen, um mehr wahrzunehmen als nur die äussere Fassade eines Ortes oder eines Menschen. Und darum, dass diese Wahrnehmung kein mystisches Talent bleiben muss, sondern eine Fähigkeit ist, die fast jeder mit etwas Aufmerksamkeit entdecken kann.
Ein berührender Teil der Folge sind Hildegards Geschichten von Verbindungen über die ganze Welt. Vom Himalaya über die Touareg bis zu einem stillen Blickkontakt beim Einkaufen in Luzern, der zehn Minuten lang zum Geschenk für beide wurde. Dazu wird klar: Solche Begegnungen beginnen damit, dass wir uns selbst Liebe schenken und den Mut haben, uns zu öffnen.