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Woran glauben wir eigentlich? Und was gibt uns Halt, wenn im Aussen alles wankt?
In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über den Glauben. Nicht im Sinne einer bestimmten Religion, sondern als innere Kraft, die uns trägt. Ob wir es Quelle nennen, Gott, Liebe, Licht oder den Glauben an uns selbst, für Hildegard führt am Ende alles zu derselben Kraft, die etwas Gutes will.
Sie sprechen darüber, dass dieser Halt nicht von aussen kommt, nicht von einer Institution oder einem Guru, sondern im Inneren liegt. Über das göttliche in uns, den Funken, der jeden Menschen einzigartig macht und uns gleichzeitig alle verbindet. Und darüber, wie viele Menschen erst in Krankheit oder Krise wieder zu diesem Glauben an sich selbst zurückfinden, oft über die Natur.
Ein zentraler Gedanke ist die Selbstverantwortung. Früher gab die Kirche einen klaren Weg und ein Zugehörigkeitsgefühl. Heute dürfen wir selbst prüfen, was für uns stimmt. Das bedeutet Freiheit und Verantwortung zugleich.
Zum Schluss wird es sehr praktisch: Wie kann man für einen Menschen in einer schwierigen Situation da sein? Nicht mit Ratschlägen oder Pseudo-Fürsorge, sondern indem man den Raum hält, das Schweigen aushält und im richtigen Moment einfach eine Umarmung schenkt.