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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, um 2 Uhr morgens, ist Herbst-Tagundnachtgleiche, auch Mabon genannt. Tag und Nacht sind gleich lang, Licht und Dunkel gleichwertig. Ein natürlicher Moment, um innezuhalten und nach Balance zu fragen.
In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über diesen Übergang in die ruhigere Jahreszeit. Theo erzählt von seinem Respekt vor dem Herbst und der Idee einer Bucketlist für Herbst und Winter. Hildegard lädt ihn ein, diese Liste auch nach innen zu richten: Wo bin ich gut unterwegs, wo fehlt mir etwas, welche Teile meines Lebens sind in Balance und welche nicht?
Es geht um Beziehungen, die nicht mehr im Gleichgewicht sind, um den Mut, Dinge anzusprechen, und darum, wie sehr unser Kopf Aufwand bewertet, ob es eine Autofahrt über den Berg ist oder die Beschäftigung mit dem eigenen Inneren. Dazu ein sehr ehrlicher Austausch über ein herausforderndes Jahr, über Gedankenkarusselle und darüber, wie Dankbarkeit hilft, ohne das Schwere zu beschönigen.
Der letzte Teil ist sehr praktisch. Hildegard beschreibt ein Feuerritual zur Tagundnachtgleiche: mit einem Gefühl durch den Wald gehen, Gegenstände sammeln, ein kleines Kunstwerk binden und es dem Feuer übergeben. Denn Gefühle sitzen im Körper, und das Feuer hat eine transformierende Kraft.