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In dieser sehr persönlichen Solo-Folge nimmt dich Gunda mit auf ihre eigene Lebensreise, von einer behüteten Kindheit über eine intensive Freikirchen-Zeit mit strengen Dogmen bis hin zu Trennung, sozialer Ausgrenzung und einer tiefen Lebenskrise. Aus dieser Krise heraus entdeckte sie das Thema Trauma und erlebte es lange als DEN Schlüssel, der ihr eigenes Erleben, ihre Beziehungen und ihre therapeutische Arbeit komplett neu erklärte und veränderte.
Doch in den letzten Monaten hat sich für sie eine neue Perspektive geöffnet. Trauma ist demnach nicht die endgültige Antwort auf alles, sondern eher eine Tür zu etwas Größerem, dem eigentlichen Wesen des Menschen, das über das Nervensystem hinausgeht. Anhand von Bildern wie der Geschichte der blinden Weisen und des Elefanten sowie einem Vergleich mit Mathematik und Physik erklärt sie, wie Trauma-Wissen nur ein Puzzleteil eines größeren Ganzen ist.
Zum Abschluss liefert Gunda eine klare, nervensystem-basierte Definition von Trauma, als Schutzmechanismus, der frühere Erfahrungen mit der Gegenwart abgleicht, oft unterbewusst und blitzschnell. Sie erklärt, wie dieser Abgleich in Sekundenbruchteilen abläuft und warum das Verstehen dieses Mechanismus so viel Erleichterung bringen kann. Die Folge endet mit einem Ausblick auf die nächste Episode, in der es darum gehen soll, ob wir mehr sind als unser Nervensystem.