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Warum eigentlich nicht ich?
„Jule, warum ist es eigentlich so schwer, mich selbst einzuplanen? Bei allen anderen gelingt mir das doch auch.“ Dieser Satz ist mir hängen geblieben. Denn wir organisieren Termine für andere, halten Deadlines ein, kümmern uns, erinnern, planen und übernehmen Verantwortung. Aber bei uns selbst wird plötzlich vieles verhandelbar. Warum eigentlich? In dieser Folge geht es um die Frage, warum sich die Bedürfnisse anderer für uns oft verbindlicher anfühlen als unsere eigenen. Und darum, dass „mich selbst einplanen“ für mich nicht bedeutet, noch einen weiteren Punkt auf die To-do-Liste zu setzen. Es geht um etwas anderes: Darum, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Eine Pause nicht immer wieder zu verschieben. Erschöpfung wahrzunehmen. Etwas zu tun, weil es uns guttut – nicht weil es einen Zweck erfüllt. Und vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, uns noch besser zu organisieren. Vielleicht geht es darum, uns selbst wieder mehr Verbindlichkeit zu geben. In dieser Folge erwarten dich außerdem drei kleine Alltagspausen und eine Frage, die du direkt mit in deinen eigenen Kalender nehmen kannst:
Wo kommst du in deinem eigenen Leben eigentlich vor? Und vielleicht ist genau das die Bedeutung von: