Keine Städte auf dem Mond: Warum das Wasser für Millionengemeinden fehlt Astrophysiker des Harvard-Smithsonian Center entzaubern die Träume von Mond-Metropolen von Elon Musk und Jeff Bezos.
Werden wir bald in Großstädten auf dem Mond leben? In dieser Episode analysieren wir eine ernüchternde Studie aus der Fachzeitschrift
Frontiers in Space Technologies von den Astrophysikern Martin Elvis und Jonathan McDowell (Harvard–Smithsonian Center for Astrophysics). Während Milliardäre wie Elon Musk und Jeff Bezos von Städten mit einer Million Einwohnern und Schwerindustrie auf dem Mond träumen, zeigen Berechnungen: Das Eis in den dauerhaft schattigen Polkratern reicht dafür nicht aus. Selbst bei einem großzügigen Modellwert von einer Milliarde Tonnen Wasser und einer 98 % effizienten Wiederverwertung wie auf der ISS wäre der Vorrat für eine Million Menschen nach rund 100 Jahren aufgebraucht; bei aktuellen Schätzungen von 34 Millionen Tonnen bereits nach wenigen Jahren. Wir erklären außerdem, warum die Energieversorgung durch Kilometer hohe Solartürme an Kraterrändern gesichert wäre und weshalb ein kleines „Monddorf“ mit 1.000 Einwohnern die realistischere Zukunft ist.
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This episode includes AI-generated content.