Projekt Lily enthüllt: Menschliche Prüfer lesen echte ChatGPT-Gespräche mit
Hunderte externe Mitarbeiter bewerten ChatGPT-Protokolle – und sehen dabei oft vertrauliche Nutzerdaten.
Wer liest eigentlich Ihre vertraulichen Fragen an ChatGPT? In dieser Episode analysieren wir das geheime OpenAI-Programm „Project Lily“, das durch Recherchen von 404 Media aufgedeckt wurde. OpenAI bezahlt hunderte freie Mitarbeiter mit über 50 US-Dollar pro Stunde dafür, reale Chat-Protokolle von Nutzern zu lesen und zu bewerten[1]. Damit soll die Antwortqualität verbessert, Roboter-Sprache reduziert und übermäßige Inschmeichelung (Sycophancy) eingedämmt werden.
Obwohl ein automatischer Datenschutz-Filter personenbezogene Daten wie Namen oder E-Mails ersetzen soll, räumt OpenAI ein, dass vertrauliche Details durchschlüpfen können – insbesondere wenn Prüfer Zusammenfassungen des Nutzer-Gedächtnisses mit Orts- oder Berufsangaben einsehen. Wir erklären, warum die Datenverarbeitung bei kostenlosen und kostenpflichtigen Verbraucher-Konten standardmäßig aktiviert ist, wie Sie das Training in den Einstellungen deaktivieren und wie Wettbewerber wie Anthropic und Google Gemini mit menschlichen Prüfern umgehen.
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This episode includes AI-generated content.