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In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos darüber, was eine Praxis eigentlich ist und warum sie nur dann nachhaltig wirkt, wenn sie wirklich nährt.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen mit Kurzurlauben, Männerretreats, Qigong, Yoga, Fitness und Meditation entsteht ein ehrliches Gespräch über Regelmässigkeit, Widerstand und die Frage, warum wir Dinge, von denen wir wissen, dass sie uns guttun, trotzdem immer wieder aufschieben.
Es geht um Selbstfürsorge als bewusste Entscheidung, nicht als moralische Pflicht. Um den Unterschied zwischen innerem Commitment und äusserem Druck. Um Freude als tragende Kraft jeder Praxis. Und um die feinen Körpersignale, die uns zeigen, ob etwas nährend ist oder nur kurzfristig befriedigt.
Hildegard spricht über Widerstand, über das Nervensystem, über Disziplin ohne Härte und darüber, warum eine Praxis Platz im Leben finden darf, statt zur starren Routine zu werden. Theo bringt alltagsnahe Beispiele ein, von Meditation über Bewegung bis hin zu Essen, Dopamin und Belohnungsmechanismen.