The Crow Hill Company verfolgt mit Arcane Strings einen ungewöhnlichen Ansatz: bewusst rohe, lebendige Streicherklänge statt einer glattpolierten Standard-Library. In diesem Praxistest spiele ich die enthaltenen Artikulationen an und prüfe, wie sich Dynamics, Expression, Signal-Layer und Effekte im Alltag bedienen lassen.
Dabei hören wir genau auf Sample-Übergänge, wiederkehrende Nebengeräusche, Timing, Releases und die Verteilung der Samples über die Tastatur. Ich zeige außerdem, welche Grenzen mir bei MIDI-Zuweisungen, Hüllkurven, Sample-Startpunkten und One-Shot-Verhalten auffallen und wie sich die Strikes durch längere MIDI-Noten anders abspielen lassen. Zum Schluss ordne ich ein, wo der rohe Charakter spannend sein kann und welche Kompromisse man beim Einsatz der Library berücksichtigen sollte.
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