Constantin Schreiber privat · 19. Mai 2026 · 8:43
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Karl Lauterbach fordert, die WHO solle wegen der Klimakrise einen globalen Gesundheitsnotstand ausrufen – doch ist das politisch wirklich klug? Denn die permanente Alarmrhetorik schreckt viele Menschen inzwischen eher ab. Während Krieg, Inflation, hohe Mieten und wirtschaftliche Sorgen den Alltag prägen, wirkt die Forderung nach einem neuen „Notstand“ für viele Bürger wie ein Zeichen politischen Realitätsverlusts. Gleichzeitig hat die Klimabewegung in den vergangenen Jahren massiv an Vertrauen verloren – durch Straßenblockaden, moralische Überheblichkeit und antisemitische Entgleisungen einzelner Aktivistenmilieus. Warum wird Klimapolitik heute oft mit Verzicht, Angst und gesellschaftlichem Druck verbunden? Weshalb wächst die Skepsis gegenüber immer drastischeren Forderungen? Und warum könnte genau diese Strategie am Ende sogar dem Klimaschutz selbst schaden? Eine multiperspektivische Analyse über politische Kommunikation, gesellschaftliche Stimmung und die Frage, warum Lauterbachs Vorstoß zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kommt.
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