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Zwei Sparten, ein Eigentümer, zwei digitale Geschwindigkeiten. Wie kann das sein, wenn Landtechnik und Logistik unter demselben Dach arbeiten? Guido Ringling, Leiter Konzernstrategie bei der KRONE Holding, gibt Janna Spanke von slashwhy Einblick, wie sich KRONE Green und KRONE Blue beim digitalen Reifegrad unterscheiden und was beide Bereiche voneinander lernen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Der Unterschied im digitalen Reifegrad zwischen Landtechnik und Logistik ist bei KRONE folgt aus den jeweiligen Branchenlogiken. Die Logistik wird durch CO2-Regulatorik getrieben, die Landtechnik kämpft mit engen Erntefenstern, die erst durch aktives Gegensteuern vom Bremser zum Treiber wurden. Guido Ringling macht deutlich: Die eigentliche Stärke liegt nicht darin, beide Bereiche gleich schnell zu machen, sondern sie bewusst voneinander profitieren zu lassen, z. B. bei der gemeinsam entwickelten Smart Connect Box. Dieser Transfer ist eine aktive Führungsaufgabe.
Das besprechen wir in dieser Folge:
- Warum CO2-Regulatorik zum Digitalisierungstreiber in der Logistikbranche wurde - Wie aus engen Erntefenstern in der Landtechnik ein Innovationstreiber statt ein Bremser wurde - Wie offen Kunden ihre Maschinendaten teilen und welche Ängste dabei eine Rolle spielen - Wie KRONE bewusst Wissenstransfer zwischen Landtechnik und Logistik organisiert
Für wen ist diese Folge relevant?
- Entscheider:innen in Landtechnik und Landmaschinenbau - Entscheider:innen in der Nutzfahrzeug- und Logistikbranche - Digitalverantwortliche in Unternehmen mit mehreren Geschäftsbereichen unterschiedlicher digitaler Reife
Über unseren Gast:
Guido Ringling ist Leiter Konzernstrategie bei der KRONE Holding und blickt dort gleichzeitig auf die beiden Unternehmenssparten KRONE Green (Landtechnik) und KRONE Blue (Nutzfahrzeuge und Logistik). Bevor er vor über 15 Jahren zu KRONE kam, war er in der Automotive-Branche tätig, ein Perspektivwechsel, der ihm bis heute hilft, Digitalisierung und Innovationskraft branchenübergreifend einzuordnen. Sein Blick auf beide Welten macht ihn zum idealen Gesprächspartner, wenn es darum geht, was unterschiedliche Industrien beim digitalen Reifegrad wirklich unterscheidet und was sie voneinander lernen können.
Über unseren Host:
Janna Spanke ist Business Manager bei slashwhy und immer auf der Suche nach sinnstiftenden Softwareprojekten, besonders in den Bereichen Agritech und Food. Mit einem Background in Soziologie bringt sie frische Perspektiven in die Tech-Welt und hat ein besonderes Talent dafür, Menschen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam praktikable Lösungen zu finden. Ihre Energie und Offenheit helfen ihr dabei, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten und Verbindungen dort zu schaffen, wo andere noch Grenzen sehen.
Über slashwhy:
Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.
Hinweis: Dies ist Gespräch #2 von insgesamt 3 zwischen Janna Spanke und Guido Ringling.