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Was bedeutet eigentlich "Dyke", und was hat ein Karabinerhaken mit lesbischer Geschichte zu tun? Queere Geschichte sollte verschwinden. Dass sie es nicht ist, verdanken wir Menschen, die sich dem entgegengestellt haben. Über eine Liebe, die zugleich Widerstand war. Giuseppina und Terry nehmen uns mit ins Berlin der 1920er Jahre: das queere Mekka, die Geburtsstätte der ersten weltweiten queeren Emanzipationsbewegung, lange vor Stonewall. Sie erzählen, wie all das 1933 in Flammen aufging – die Bücherverbrennung, die Zerstörung des Instituts für Sexualwissenschaften. Aus dünner Quellenlage und jahrelanger Recherche im Spinnboden Lesbenarchiv ist ein Musical entstanden, das diese Geschichten zurückholt: Burning Berlin – Dyke Musical. Sieben Performer:innen, vier Vorstellungen im SO36, knapp 1.000 Tickets. Finanziert über Crowdfunding, weil die Förderung fehlt, die es längst geben müsste. Eine Folge über Mut, Erinnerung als Widerstand und die Frage, warum queere Geschichte gerade jetzt laut erzählt werden muss.