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Der Podcast von Ketterer Kunst erzählt die verborgenen Geschichten hinter bedeutenden Kunstwerken.
Denn ein Bild entsteht nicht nur im Atelier – es reist durch die Zeit. Es wird gekauft, gesammelt, weitergegeben, versteckt, vergessen oder spektakulär wiederentdeckt. Doch durch welche Hände ist es gegangen? Was hat es erlebt? Und was verrät seine Herkunft über unsere Geschichte?
Im Mittelpunkt steht die Provenienzforschung – die Spurensuche nach Besitz, Echtheit und Verantwortung. Spannend, überraschend und manchmal dramatisch.
Kunstjournalistin Tanja Beuthien und Provenienzforscherin Agnes Thum beleuchten in jeder Folge ein Kunstwerk mit einer besonderen Geschichte.
In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ führt die Spurensuche ausgehend von Erich Heckels „Schleuse“ (1913) zur Familie Buchthal und ihrer spektakulären Villa, in der die Avantgarde der 1920er-Jahre ein- und ausgeht.
Die Recherche führt zurück in eine Zeit, in der sich das Leben der Familie dramatisch verändert: Verfolgung, erzwungene Verkäufe und die Flucht ins Exil. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie sich die Spur eines einzelnen Bildes durch diese Brüche zieht – und wie es gelingt, seine Geschichte nach so langer Zeit wieder zusammenzusetzen.