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Folge 135: Ich habe mich selbst geheiratet. Ja, wirklich. Der Gedanke „Heirate Dich selbst“ begleitet mich schon seit vielen Jahren. Mit 40 habe ich mir sogar eine riesige Feier geschenkt. Rückblickend hatte sie verdächtig viel von meiner eigenen Hochzeit. Heute, einige Jahre und einige Lebenswendungen später, bekommt dieser Satz für mich noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Denn ich habe mich gefragt: Wofür wünsche ich mir eigentlich einen Partner? Brauche ich jemanden, damit ich vollständig bin? Oder darf ein Mensch in mein Leben kommen, weil mein Leben bereits meines ist und wir gemeinsam etwas erschaffen können, das noch größer, tiefer und schöner wird? Diese Frage hat mich zurück zu mir geführt. Zu meinen Bedürfnissen. Zu meinen Sehnsüchten. Zu meinen Grenzen. Zu der Frau, die ich inzwischen geworden bin. Also habe ich ein Ritual gemacht. Ich habe mich schön gemacht. Mich selbst angesehen. Mir mein Ja gegeben. Ja zu mir. Auch zu meinen Ecken. Zu meinen Geschichten. Zu dem ganzen Quatsch, den ich manchmal veranstalte. Zu meinen Wünschen und zu meiner Sehnsucht nach Verbindung. Selbstliebe bedeutet für mich nämlich nicht, dass ich niemanden mehr brauche oder alles alleine machen muss. Sie bedeutet, dass ich mich kenne. Dass ich wahrnehme, was mir fehlt, was ich brauche und was ich mir wünsche. Damit ich einem anderen Menschen irgendwann wirklich begegnen kann: auf Augenhöhe. Nicht mit der Hoffnung: „Mach mich ganz.“ Sondern mit der Haltung: „Ich bin hier. Du bist da. Lass uns schauen, was zwischen uns entstehen kann.“ Vielleicht ist diese Folge heute Deine Einladung: Wann hast Du das letzte Mal wirklich Ja zu Dir gesagt? Vielleicht ist es Zeit, Dich selbst noch einmal zu wählen. 💍 Heirate Dich selbst. Der Rest darf ein Geschenk werden. 🎧 Wendepunkte. MutDurchbruch Podcast | Folge 135