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Wie lässt sich ein Leben erzählen, wenn sein tragisches Ende bereits feststeht? In „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ nähert sich Helene Bukowski der Geschichte der hochbegabten Pianistin Christina, die sich 1985 mit 25 Jahren in Neubrandenburg das Leben nahm.
Mit historischer Recherche, Dokumentation und Dialog rekonstruiert der Roman Stationen ihres Lebens: die Familie, das Klavier in der elterlichen Wohnung, die Spezialschule für Musik in Berlin und schließlich das Studium am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. Dabei geht es um Begabung und Glück, aber auch um Krankheit, Leistungsdruck, Perfektionismus und Unfreiheit.
In dieser Folge von RegalGeflüster erfährst du, warum der 2026 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierte Roman trotz seines schweren Themas das Leben in den Mittelpunkt rückt und seiner Hauptfigur mit großer Behutsamkeit begegnet.
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