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PsychoPferd & Spitzensportler

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Koppen & Weben beim Pferd – Warum es kein Tick ist, sondern ein echter Hilfeschrei #041 PsychoPferd & Spitzensportler

PsychoPferd & Spitzensportler · 12. Mai 2026 · 33:42

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Koppen. Weben. Boxenlaufen.
Verhaltensweisen, die in der Pferdewelt oft als „Tick“, schlechte Angewohnheit oder einfach als „Der macht das schon immer“ abgestempelt werden.

Aber was, wenn genau das gar nicht stimmt?

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Koppen und Weben keine Macken sind, sondern ernstzunehmende Stress- und Überlebensstrategien des Nervensystems. Wir schauen gemeinsam darauf, was dabei im Gehirn passiert, warum sich solche Muster über Jahre tief verankern können und weshalb reine Symptombekämpfung das eigentliche Problem oft sogar verschlimmert.

Außerdem sprechen wir über:
– die Rolle von Stress, Frustration und Überforderung
– den Zusammenhang zwischen Koppen und Magenthematiken
– warum auch Pferde in „guter Haltung“ stereotype Verhaltensweisen entwickeln können
– weshalb Koppriemen, Gitter & Co. keine nachhaltige Lösung darstellen
– und warum echte Veränderung nur möglich wird, wenn wir anfangen, die Ursache hinter dem Verhalten zu verstehen

Marianne erzählt außerdem von einem Pferd, das seit Fohlenalter stark koppte — und wie sich dieses Verhalten bereits während eines einzigen Grundlagentrainings sichtbar veränderte, obwohl das Koppen selbst nie direkt trainiert wurde.

Diese Folge ist ein Appell, genauer hinzuschauen.
Nicht nur auf das Verhalten. Sondern auf den Zustand dahinter.

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