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Putzen gehört für die meisten von uns ganz selbstverständlich zum Pferdealltag. Wir verbinden es mit Pflege, Fürsorge, Nähe – vielleicht sogar mit Bindung. Aber wann haben wir uns eigentlich das letzte Mal gefragt, wie unser Pferd selbst das Putzen empfindet?
In dieser Folge nehmen wir eines der selbstverständlichsten Rituale im Stall genauer unter die Lupe. Warum ist uns ein sauberes Pferd überhaupt so wichtig? Was hat unser eigenes Bedürfnis nach Berührung und Beschäftigung damit zu tun? Und bedeutet ein Pferd, das beim Putzen ruhig dasteht, tatsächlich, dass es die Situation genießt?
Wir sprechen über gegenseitige Fellpflege unter Pferden, Wahlmöglichkeiten und bevorzugte Körperstellen, aber auch über Stress und Schutzreflexe. Denn gut gemeint bedeutet nicht automatisch, dass es sich für unser Pferd auch gut anfühlt.
Und vielleicht ist die spannendste Frage am Ende gar nicht, wie wir unser Pferd putzen – sondern warum wir es eigentlich tun.