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Muskelaufbau wird oft als das große Ziel im Training gesehen. Dabei sind Muskeln häufig nur die Spitze des Eisbergs.
Denn ein belastbarer Körper besteht aus weit mehr als sichtbarer Muskulatur. Sehnen, Bänder, Knochen, Herz-Kreislauf-System und Nervensystem müssen sich ebenfalls an Belastung anpassen – und genau das geschieht in völlig unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Belastung ist dabei zunächst einmal nur eine Information. Die entscheidende Frage ist: Was macht der Körper daraus? Baut er Muskulatur auf? Verstärkt er Sehnen und Knochen? Oder war der Reiz vielleicht zu gering, zu groß oder einfach zum falschen Zeitpunkt gesetzt?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum die ersten Trainingserfolge häufig gar nicht im Muskel entstehen, weshalb Sehnenverletzungen so langwierig sind und warum Belastbarkeit niemals in einem einzelnen Gewebe entsteht.
Denn gutes Training bedeutet nicht, möglichst viel zu machen. Es bedeutet, den richtigen Reiz zur richtigen Zeit zu setzen – und dem Körper die Chance zu geben, sich als Ganzes weiterzuentwickeln.