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Tupac Shakur. Mit gerade einmal 25 Jahren befindet sich der Rapper auf dem Höhepunkt seiner Karriere: Er ist eines der bekanntesten Gesichter des amerikanischen Rap. Am 7. September 1996 soll er im Club 662 auftreten, sein Leibwächter rät ihm, eine kugelsichere Weste anzulegen. Doch Tupac lehnt ab. Gegen 22:45 Uhr setzt sich der Tross in Bewegung. Suge Knight, der massige Chef des Musiklabels Death Row Records, sitzt am Steuer eines schwarzen BMW; Tupac nimmt auf dem Beifahrersitz Platz. Plötzlich taucht ein weißer Cadillac auf. Der Wagen nähert sich langsam von hinten und zieht an die Beifahrerseite des BMW heran – genau dorthin, wo Tupac sitzt. Augenzeugen sehen einen schwarzen Arm, der sich aus einem der Fenster des Cadillacs streckt. In der Hand hält die unbekannte Person eine Pistole. Dann fallen Schüsse. Der Schütze feuert auf die Beifahrerseite des BMW. Die Projektile schlagen in die Karosserie ein, durchdringen Türen und Scheiben. Im Inneren versucht Tupac noch, sich nach unten in den Fußraum zu retten. Doch der 25-Jährige hat keine Chance. Vier Kugeln treffen den Rapper. Die Schüsse an der Kreuzung von Flamingo Road und Koval Lane markieren den Beginn eines Kriminalfalls, der fast drei Jahrzehnte lang von Gerüchten, Schweigen und immer neuen Theorien begleitet wer-den soll. Doch dann, fast 30 Jahre später, sitzt plötzlich ein Mann auf der Anklagebank – und in Las Vegas beginnt ein Prozess, auf den die ganze Welt blickt. Jetzt ist ein Urteil gefallen.
Über True Crime Briefing: Was bewegt die Welt des Verbrechens? Fesselnde News, laufende Fälle, aktuelle Updates. Jule und Karolin sprechen im True Crime Briefing über die Schlagzeilen der vergangenen Tage, erzählen den Stand der Dinge und ordnen die Hintergründe wie gewohnt mit Experten ein.