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Die primär biliäre Cholangitis (PBC), früher als primär biliäre Zirrhose bezeichnet, ist eine seltene chronische Autoimmunerkrankung der Leber, die vor allem Frauen im mittleren Lebensalter betrifft. Dabei greift das Immunsystem die kleinen Gallengänge in der Leber an. Unbehandelt kann die Erkrankung fortschreiten und langfristig zu einer Vernarbung der Leber bis hin zur Leberzirrhose führen.
Der frühere Name ist dabei irreführend: Viele Betroffene haben zum Zeitpunkt der Diagnose noch gar keine Leberzirrhose. Doch wie macht sich eine PBC bemerkbar? Warum können Müdigkeit und Juckreiz wichtige Hinweise sein? Wie wird die Erkrankung diagnostiziert – und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute?
Darüber spricht Martin Storr mit dem Leberspezialisten Prof. Christian Labenz. Neben der etablierten Therapie geht es auch um neue Medikamente für Patientinnen und Patienten, bei denen die Standardbehandlung nicht ausreichend wirkt.