Was haben PayPal, YouTube, LinkedIn, Palantir, Tesla, SpaceX und (irgendwie) auch das Weiße Haus gemeinsam? Dieselbe Handvoll Männer. 2007 posiert eine Gruppe ehemaliger PayPal-Mitarbeiter mit Goldketten und Zigarren für ein Fortune-Magazine-Cover – Gangster-Verkleidung, mit Augenzwinkern. Der Spitzname, den sie sich selbst gegeben haben, ist bis heute hängengeblieben: die PayPal Mafia. Was als chaotisches Bezahldienst-Startup begann – mit einer angeblichen 200 Millionen Dollar Burnrate, organisierten Betrügerringen aus Osteuropa und einem heimlichen CEO-Putsch, während der Chef gerade in den Flitterwochen war – wurde zum vielleicht einflussreichsten Netzwerk des Silicon Valley. Heute sitzen oder saßen ehemalige PayPal-Kollegen an echten Schalthebeln der US-Regierung. Wir erzählen, wie es dazu kam – und stellen die eigentlich spannende Frage: Sind das wirklich alles Genies?