Das Neue Geben · 29. Sept. 2026 · 39:57
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„Sie sind ja eh nur Sozialarbeiterin.“ Das bekam Miriam Peters bei der Bank zu hören, als sie Geld für ihren Verein anlegen wollte.
Miriam hat die Landgrazien gegründet: eine mobile Beratung für gewaltbetroffene Frauen und Kinder auf dem Land. Sie fährt mit unmarkierten Transportern dorthin, wo Frauen ohnehin unterwegs sind, auf den Supermarkt- oder den Schulparkplatz. Bürgermeister erklärten ihr, „unseren Frauen geht's gut“. Nach drei Jahren gab sie die Suche nach öffentlichem Geld auf. Heute tragen private Gebende die Arbeit, jeder Euro an einen Kostenplan gebunden.
Felix und Miriam sprechen darüber, warum die Politik Organisationen zu Bittstellern macht und private Gebende ihnen auf Augenhöhe begegnen. Es geht darum, warum die Landgrazien bis heute keine einzige freie Förderung bekommen haben, ob Spendende Rücklagen mitfinanzieren und wie man eine Mission dauerhaft finanziell absichern kann.
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