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Berlin hat gewählt – und Wohnen war das große Wahlkampfthema. Die Linke will es mit Konzernen wie Vonovia Ernst machen: Wohnungen vergesellschaften, um Mieten zu deckeln. Klingt nach einer schnellen, gerechten Lösung. Aber ist sie das auch? Markus Plettendorff hat nachgerechnet, was die Übernahme der rund 135.000 Berliner Vonovia-Wohnungen tatsächlich kosten würde – und das Ergebnis überrascht! Wir sprechen über die verfassungsrechtlichen Fallstricke einer Enteignung, die Rolle der finanzierenden Banken, ein mögliches Bundesgesetz, das dem Berliner Vorhaben in die Quere kommen könnte – und darüber, warum am Ende vielleicht mehr Neubau und bessere Infrastruktur außerhalb der Stadt die effektivere Antwort auf die Wohnungsnot wären.