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Vehicle-to-Everything, kurz V2X, soll Fahrzeuge mit anderen Autos, der Infrastruktur, der Cloud und weiteren Verkehrsteilnehmern vernetzen. Das kann nicht nur für mehr Komfort sorgen, sondern vor allem die Verkehrssicherheit erhöhen und künftig auch automatisiertes Fahren unterstützen. Doch obwohl die Technologie grundsätzlich einsatzbereit ist, fehlt in Europa noch immer die breite Anwendung. Im Gespräch mit Marc Seidel, Director R&D bei JOYNEXT, geht Pascal der Frage nach, woran die Skalierung bislang scheitert.
Es geht um die fehlende kritische Masse, unterschiedliche Übertragungsstandards, die Rolle von OEMs, Infrastrukturbetreibern und Politik – und um die Frage, warum China bei der Umsetzung deutlich schneller vorangekommen ist. JONEXT setzt dabei auf einen hybriden Ansatz: Direkte V2X-Kommunikation soll mit bestehenden Mobilfunknetzen kombiniert werden, um schneller mehr Fahrzeuge einzubinden und erste Anwendungen in die Breite zu bringen.