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Ole Springer hat mit seinen 34 Jahren als Fußballer sowohl im Negativen als auch im Positiven viele Erfahrungen gesammelt. In der neuen Folge „Nordwestkurve - der VfB-Podcast“ erzählt der zweite Keeper des VfB Oldenburg von geplatzten Profiträumen, seinem „harten Aufschlag“ beim FC St. Pauli, der Karriere abseits des Platzes – und er bewertet die aktuellen Defensivsorgen beim VfB, der am Wochenende spielfrei hatte. „Man stellt sich schon die Frage, woran es liegt. Wir sind meist überlegen, aber wir sind maximal anfällig für die Gegenstöße. Wenn Du drei Heimspiele in Serie vier Tore schießen musst, um zu gewinnen, hast Du auf Dauer ein Problem“, sagt Springer und betont deutlich: „Wir müssen schauen, dass wir das abstellen. Das ist zwar eine Binsenweisheit, aber: Meisterschaften gewinnst Du über die Defensive. Das ist einfach wahr.“ Die Gegentore, wie zuletzt beim 1:3 gegen den SSV Jeddeloh, hätten nichts mit der individuellen Klasse in der Abwehr zu tun. „Die Frage ist ja, wo beginnt die Defensive? Wir haben offensiv so viel Qualität, dass wir hinten den Laden dicht kriegen müssen – dann erreichen wir auch unsere Ziele.“ Er sehe einen „roten Faden“ bei einigen Gegentoren, „aber der bleibt lieber intern.“ Als Mannschaft „müssen wir unser Mindset vielleicht anpassen und sagen: Verteidigen steht an erster Stelle und nicht das Toreschießen.“
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