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New Glenn explodiert, Mondprogramm wackelt – China zielt auf 2030

Senkrechtstarter · 2. Juni 2026 · 19:30

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💥 Blue Origins New Glenn explodiert beim Static Fire – und reißt die einzige Rampe mit sich, von der sie überhaupt starten kann. Nur fünf Tage nach dem gefeierten Starship-Flug legt die FAA jetzt auch noch die größte Rakete der Welt still. Während die NASA vier Drohnen zum Mond-Südpol schickt, bündelt China sein komplettes Mondprogramm auf Kurs 2030 – plus ein Experiment, das so noch nie auf der Erde lief. 🚀

In dieser Folge schauen wir uns den Feuerball von Cape Canaveral im Detail an: Was die Explosion des Boosters „No, It's Necessary" beim Static Fire für Blue Moon MK1, den NASA-Rover VIPER und Jeff Bezos' „It's worth it"-Haltung bedeutet. Parallel macht die NASA beim Mond ernst – mit einem konkreten Drei-Phasen-Plan bis 2032, den ersten echten Hardware-Verträgen und der MoonFall-Mission, bei der Fireflys Elytra-Raumschiff vier Kamera-Drohnen mitten im Sinkflug über dem Mond-Südpol aussetzt. Dazu die ersten Lunar-Terrain-Vehicle-Verträge für Astrolab und Lunar Outpost (je rund 220 Mio. Dollar), das überraschende Aus für Intuitive Machines – und die unbequeme Warnung vor Massentreibern als möglicher kinetischer Waffe.

Außerdem analysieren wir Sekunde für Sekunde, warum die FAA Starship nach Flug 12 stillgelegt hat – vom Triebwerksausfall an Booster 19 bis zum nagelneuen Raptor-3 – und warum der nächste Flug trotzdem schon im Sommer kommen dürfte. China kontert mit Shenzhou 23 (inklusive Hongkongs erster Astronautin und Chinas erstem Ein-Jahres-Flug), bündelt sein Mondprogramm auf Kurs 2030 und bringt künstliche Embryonen zur Raumstation Tiangong. Aus Europa: Isar Aerospace koppelt seine Raketenstarts an einen kanadischen U-Boot-Deal, und Brüssel schottet das 2-GHz-Spektrum gegen SpaceX und Viasat ab. In den Kurznews: Rocket Lab Robotics, DARPAs Reparatursatellit, ein 71-Milliarden-Budget für die US Space Force, ein Schwarzes Loch, das älter ist als seine eigene Galaxie, das neu ausgeschriebene JPL-Vertragsverfahren, die Vorstellung der Artemis-3-Crew am 9. Juni und Deutschlands Vorstoß für ein „European Space Component Command". Plus: die Rettung des Swift-Teleskops durch den privaten Schlepper „Link" – und alle Starts der vergangenen und kommenden Woche.

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