Tilos Rádió podcast · 2026. okt. 3. · 59:51
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Wir unterhielten uns mit Bogáta Sárossi vom Goethe-Institut, die uns durch das 15. Sehenswert Filmfestival führte. Sie gab uns Einblicke darin, wie das Festival über Monate hinweg – bereits seit Februar – vorbereitet wird, wie die Organisator unter den ausgewählten Filmen einen thematischen Schwerpunkt finden und vor welchen Herausforderungen sie bei der Suche nach passenden ungarischen Filmtiteln stehen.
Die drei deutschsprachigen Länder arbeiten bei diesem Festival bereits seit anderthalb Jahrzehnten zusammen. Im Gespräch erfuhren wir außerdem, dass ein Festival nach diesem Konzept sogar in Prag stattfindet.
Mehrere Filme wurden etwas näher vorgestellt – natürlich immer mit der nötigen Vorsicht, um nicht zu spoilern. Der Eröffnungsfilm des Festivals "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" hat mit seinem Titel schon eine Herausforderung bedeutet. Der Hauptheld, Joachim beginnt mit zwanzig Joachim sein Schauspielstudium in München und zieht in die Villa seiner Großeltern. Der Film ist eine tragikomische Coming-of-Age-Geschichte, die die skurrile, liebevolle WG-Zeit eines jungen Schauspielschülers bei seinen exzentrischen Großeltern mit der schmerzhaften Verarbeitung eines schweren familiären Verlusts verbindet. Großes Interesse weckte im Leuchtturm der Film „Vaterland“ über die Rückkehr Thomas Manns und seiner Tochter nach Deutschland im Jahr 1949. Aber auch über Filme wie „Wilma will mehr“, „Rose“, „Sie glauben an Engel“, „Doktor Drowak?“ und „Heldin“ erfuhren wir einiges.
Eine Stunde war viel zu kurz, um über das gesamte Programm zu sprechen. Dafür bekamen wir von Bogáta Sárossi Informationen aus erster Hand – und hoffentlich auch richtig Lust darauf, das Sehenswert Filmfestival selbst zu besuchen.
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