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**Was wäre, wenn Du Dich für den Rest Deines Lebens auf eine einzige Kamera festlegen müsstest?** Keine Neuanschaffungen, keine Alternativen, kein Wechsel mehr. Welche Kamera würdest Du wählen – und was sagt diese Entscheidung darüber aus, warum Du eigentlich fotografierst?
Ausgehend von Falks neuester analoger Errungenschaft stellen wir uns genau dieser Frage. Und stellen ziemlich schnell fest, dass unsere Antworten kaum unterschiedlicher sein könnten. Während Falk von einer analogen Hasselblad träumt, die ihn zu wenigen, besonders intensiven Aufnahmen führt, würde Lars lieber bei einer kleinen, flexiblen Digitalkamera bleiben, mit der er seinen Alltag entdecken und spontane Momente festhalten kann.
Doch hinter dieser scheinbar einfachen Kamerafrage steckt viel mehr. Geht es uns beim Fotografieren darum, Erinnerungen zu bewahren, die Welt bewusster wahrzunehmen oder einen Zustand zu erreichen, in dem wir ganz bei uns selbst sind? Brauchen wir technische Einschränkungen, um langsamer und achtsamer zu fotografieren, oder ist das letztlich eine Frage unserer inneren Haltung?
Wir sprechen über fotografische Sehnsüchte, unterschiedliche Lebensphasen und die Freiheit, nicht jeden Moment festhalten zu müssen. Und darüber, warum die Kamera, die uns heute glücklich macht, vielleicht nicht diejenige ist, mit der wir für den Rest unseres Lebens fotografieren möchten.
Eine Folge über zwei sehr unterschiedliche Wege zur fotografischen Zufriedenheit – und eine Frage, die Ihr Euch vielleicht selbst einmal stellen solltet.