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Wir sprechen in dieser Episode darüber, was (heute noch) Smartphones und KI heute mit unseren Bildern machen (können): Nachtmotive, die wie am Tag leuchten, Passanten, die mit einem Wisch verschwinden, ausgetauschte Gesichter, die Oma Erna immer lächeln lassen, und Filter, die jedes Selfie glätten – und wie all das unseren Blick auf Erinnerung und Wirklichkeit verschiebt. Welche Verantwortung tragen wir selbst für das, was wir zeigen – und was wir weglassen?
An konkreten Beispielen überlegen wir, wann Eingriffe sinnvoll sind (etwa wenn beim Gruppenfoto nur die Mimik nicht passt), ab wann ein Bild zur Illustration kippt und wie einfache eigene Regeln helfen: Zweck klären, Bearbeitungen benennen, ein ehrlicher „Reality-Check“ vorm Export. Dazu kommt der Generationenblick – Kinder wachsen mit formbarer Realität auf – und der spürbare Gegentrend zu analoger, langsamer Fotografie als Gegenpol.