Folge deinen Lieblingspodcasts, höre offline und im Auto mit CarPlay und Android Auto und mach immer dort weiter, wo du warst. Kostenlos ausprobieren.
Nach dem Tod seiner Mutter, der Russland-Historikerin Hélène Carrère d'Encausse, stöbert Emmanuel Carrère in den Hinterlassenschaften seiner Familie und entdeckt ein weitverzweigtes Netzwerk aus Lebensgeschichten über vier Generationen hinweg – von Russland über Georgien und deutsches Exil bis nach Frankreich. Wie politische Geschichte die persönliche schlagartig umwerfen kann, wird dabei bis in die Jetztzeit erkennbar, das heißt bis zum Ukraine-Krieg, dessen Beginn Carrère in Moskau miterlebt hat. Wie wir uns unser eigenes Leben inmitten eines »gigantischen Dystopias« überhaupt erzählen können - um diese Frage dreht sich dieses Buch. Gerrit Bartels hat es für uns gelesen.