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„Viele Projektentwickler, Bauträger und andere Marktteilnehmer sind kaputt gegangen, weil sie mit ‚Wird schon gut gehen‘ arbeiteten und keinen Worst-Case-Plan hatten.“ Florian Bauer, Geschäftsführer der BAUER IMMOBILIEN UNTERNEHMENSGRUPPE und Autor der Bücher ‚Immobilieninvestments neu denken‘ sowie ‚Betongold mit Glanz‘, spricht mit mir über den Markt allgemein und Wohninvestments im Speziellen. Er erklärt, warum sein Unternehmen ausgerechnet in den vergangenen Krisenjahren mehr Einheiten vermittelt hat als zuvor und weshalb konservative Kalkulationen, Tilgung und eben diese Worst-Case-Szenarien heute wieder entscheidend sind. Wir sprechen über Off-Market-Transaktionen, den Boutique-Ansatz der BAUER IMMOBILIEN UNTERNEHMENSGRUPPE und Wohninvestments zwischen 200.000 und zwei Millionen Euro. Zudem gibt Florian Einblicke in seinen eigenen Bestand und macht deutlich, warum belastbare Mieteinnahmen mehr Aussagekraft haben als die bloße Anzahl von Einheiten. Er beschreibt, wie Mietendeckel und Vergesellschaftungsdebatten Kapital aus Berlin abzogen und Investoren in andere Regionen abwanderten. Anhand eigener Kaufdaten macht er die Unterschiede zwischen West und Ost deutlich, erläutert, warum Hypes wie Magdeburg ins Leere liefen und weshalb Standorte abseits der Metropolen, von Wurzen und Pegau bis Krefeld, derzeit stabilere Renditen ermöglichen.