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„Ich freue mich auf die gestalterische Renaissance, die noch mehr feiert, was Kreativität eigentlich kann, und das ist garantiert nicht die Schublade“: Fabian Freytag ist einer der angesagtesten Interior-Designer Deutschlands und hat sein Buch-Debüt „Gently Radical“ vorgelegt. Es ist eine Reise durch sein Leben, die Orte, die ihn beeinflusst haben. Das „Abfackeln der Ego-Show“ wie er es selbst nennt, ist etwas für Schöngeister, Alkohol-Fans, Städte-Liebhaber und natürlich Fabian Freytag-Fans. Wir sprechen über das Tauchen nach der richtigen Begrifflichkeit, den erhobenen Zeigefinger, Schubladen-Denken bei Architekten und Innenarchitekten und sein „eingeschränkt gutes Verhältnis“ zu Autoritäten. Zudem spricht über die Vorteile Künstlicher Intelligenz und wie das seine Arbeit verändert – fernab der Angst, dass sie eine Bedrohung darstellt. „KI ist genauso anstrengend wie einige Menschen“, sagt Fabian Freytag, der unter anderem eine Musterwohnung im Hafenparkquartier der B&L Gruppe einrichtete. Design und Künstliche Intelligenz müssen sich in unserem Podcast den Vergleich mit Fertig- und frisch zubereiteter Pizza gefallen lassen, der Urknall kommt vor. Ich hinterfrage bei Fabian, wie das Recycling bei Möbeln gehen kann, er setzt statt auf die „Nachhaltigkeits-Kiste“ lieber auf Geschichten und Augenstreichler und ist dabei voll im Nachhaltigkeitstrend. Und wir sprechen über Hafermilch mit Nichts, Kopfkino, den Mittelfinger der 2000er und über – nein, nicht Fußball – sondern über Alkohol. Über Martini-Table und Negroni.